Susanne Felicitas Wolf wurde in Mainz geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft/Fächerkombination (Mag. phil.) in Wien, wo sie seit 1982 lebt.

Nach Regieassistenzen war sie als Gastdramaturgin bzw. Hausdramaturgin tätig u. a. am/für:

Schauspiel Frankfurt, Volkstheater Wien, Niederösterreichisches Donaufestival, Schauspielhaus Wien.

Seit 1990 schreibt sie Texte und Stücke im Bereich .„E“ und „U“, die u. a. realisiert wurden im/von/für: Schauspielhaus Wien, Komische Oper Berlin, Volkstheater Wien, Deutsches Mozartfest Augsburg, Staatsoperette Dresden, Wiener Symphoniker, Esterházy Privatstiftung, WienModern, Almanach Salzburger Festspiele.

Von 1990-2000 realisierte sie eigene, freie Theaterproduktionen in Wien und Deutschland, oft auch als Regisseurin.

Seit 2000 ist sie spezialisiert auf Wiener Komödien und entwickelte eine eigene Kunstsprache.

2003 bis 2006 Gastdozentur an der Universität Wien, Institut für Theater-Film- und Medienwissenschaft: Schwerpunkt Dramaturgie & Schreibworkshops.

2004 bis 2007/08 arbeitete sie in Wien als stellvertretende künstlerische Leiterin und Hausautorin des neu gegründeten Wiener Lustspielhauses.

2006 erhielt sie das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich.

Die Rechte ihrer Theaterstücke liegen beim: Thomas Sessler-Verlag, Wien.




Freie Produktionen (Auswahl):

Wolfgang Neuss – Mich seht ihr ungebeugt, Solo mit Thomas Stolzeti, (Idee/Regie: Ludwig Kaschke), Theater Konzerthaus 1990.

Antonin Artaud – Chaos, Solo mit Thomas Stolzeti, Theater Konzerthaus Wien, prämiert vom Österr. Bundesministerium, 1992.

Hölderlin - Das Kind oder die innere Revolution, Theater Künstlerhaus 1993; Neuinszenierung: Nikolaus Windisch-Spoerk mit Studierenden des Reinhardt-Seminars, Bregenzer Festspiele,1998.

Die Suche nach dem Bibliotheksgespenst, interaktives Theaterstück/inszenierte Führung für Kinder, mit Rainer Frieb, u. a., Österreichische Nationalbibliothek, ÖKS, 1997.

Richard Wagner - Der Kunstmensch, Solo mit Rainer Frieb, (Schwerpunkt: Antisemitismus-Auseinandersetzung) u. a. im Herbert von Karajan-Centrum, Volkstheater Wien, prämiert vom Bundeskanzleramt, 1998.




Texte/Aufführungen (Auswahl):

Medea, Prosafassung nach Euripides, Schauspielhaus Wien, (Regie: Barrie Kosky), Eröffnungspremiere 2001, Wiederaufnahme 2003/04.

Poppea, nach Monteverdi, deutsche Textfassung, Schauspielhaus Wien (Regie: Barrie Kosky), 2003, Gastspiel Berliner Ensemble, 2004, Edinburgh Festival 2007, Sydney Opera, 2009.

Offenes Geheimnis, (Teil II der Trilogie: Mythen der Erinnerung, Verbrechen an der Menschlichkeit), Textbucherarbeitung gemeinsam mit Ong Keng Sen (Regie & Konzeption), Schauspielhaus Wien, 2003.

Ein Wiener Sommernachtstraum, Komödie mit Gesang nach W. Shakespeare, Uraufführung, (Regie: Adi Hirschal), Wiener Lustspielhaus, Eröffnungspremiere, 2004ff., ORF/3sat 2006.

Girardi, Solo, Boris Eder, Radio Kulturhaus, Theater in der Josefstadt/Kammerspiele, Volksoper Wien (Foyer).

Ich, Schikaneder, Auftragswerk Mozartjahr Wien, Ein Fest für Mozart, Darsteller: Adi Hirschal, Theater an der Wien, 2006, Wiederaufnahme, Jänner 2012.

Blickwechsel, Auftragswerk Volkstheater Wien, für Heinz Petters, (Regie: Nikolaus Büchel), Uraufführung, 2007. Schweizer Version: Häppy Änd,  Abschiedstournee Jörg Schneider, Saison 2013/2014.

Kiss me, Kate, Neu-Übersetzung, (Regie: Barrie Kosky), Komische Oper Berlin, 2008, Oper Köln, 2008/09/ in dieser Übersetzung auch am Staatstheater Wiesbaden, Landestheater Salzburg, u. a.

Krieg und Frieden, Theaterstück nach Leo Tolstoi, (Regie: Alexander Hauer), Wachauarena, Sommerspiele Melk, Uraufführung, 2009. 

Frau Wegrostek schlägt zurück, Kriminalsozialkomödie, Auftragswerk Volkstheater Wien, (Regie: Nikolaus Büchel), Volkstheater/Bezirke, Uraufführung, 2009.

Das Gespenst von Canterville, ein Stück Spuk nach O. Wilde, (Regie: Elisabeth Gabriel), Theater St. Gallen, 2009.

Die Päpstin, Theaterstück nach dem Roman von Donna W. Cross, (Regie: Alexander Hauer), Wachauarena, Sommerspiele Melk, Uraufführung, 2012.

Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin, Operntrilogie, (Regie: Barrie Kosky), Komische Oper Berlin, Deutsche Textfassung von Orpheus und Poppea, sowie gemeinsam mit Ulrich Lenz, deutsche Textfassung von Odysseus, 2012.

Der Graf von Montechristo, nach Alexandre Dumas, (Regie: Alexander Hauer), Sommerspiele Melk, Uraufführung, 2013.

Seelentore, Kurzopernlibretto, Musik Jörg Ulrich Krah, (Regie: Peter Pawlik), WienModern, 2013.

Feuerseele, Sie kämpfte für den Frieden, Bertha von Suttner-Solo für Maxi Blaha, (Regie: Alexander Hauer), 2014.

Le Passé, nach dem Film von Asghar Farhadi, Bühnenfassung von S.F. Wolf (Regie: Patrick Schlösser), Schauspielhaus Graz, 2015.

Sicht-Welten, Liederzyklus für Paul Schweinester, Komposition: Jörg Ulrich Krah, Jeunesse/MuTh, Februar, 2015.

Madame Strauss, Die Ehefrauen des Walzerkönigs, Solo für Konstanze Breitebner, MutH, April 2015.

Schneewittchen und die 77 Zwerge, Opernlibretto, Komposition: Elena Kats-Chernin, (Regie: Christian v. Götz), Komische Oper Berlin, November 2015.

Der Engel mit der Posaune, nach dem Roman von E. Lothar, (Regie: Janusz Kica), Theater in der Josefstadt, September 2017

Hildegard von Bingen, Schauspiel, Titelrolle: Anja Klawun, (Regie: Thomas Luft), UA 2018